Die eigene Webseite zum Schnäppchenpreis – so geht’s!

Tagtäglich werden neue Webseiten erstellt und schon heute sind es über 17 Millionen, allein mit der Domainendung „.de“. Die Webseiten werden nicht nur von Unternehmen betrieben, sondern auch von Privatpersonen. Wahrscheinlich wäre die Anzahl an Webseiten noch größer, wenn es die preisliche Einstiegsbarriere nicht geben würde.

Durchaus gibt es auch Anbieter im höheren Preissegment, diese haben auch ihre Vorteile. Wenn es aber darum geht, eine eigene private Webseite aufzubauen oder als Unternehmen die ersten Schritte zu wagen, dann kann auf ein günstiges Modell begonnen werden. Die Kosten liegen dafür bei wenigen Euro pro Monat.

Zugleich muss festgehalten werden, dann die Kosten wiederum eingespielt werden können, wenn die Webseite später vermarktet wird, dafür gibt es einige Möglichkeiten wie Werbebanner oder Affiliate-Marketing. Doch wie wird eine eigene Webseite nun zum Schnäppchenpreis erstellt?

Welche Möglichkeiten zur Website-Erstellung gibt es?

Für die Website-Erstellung gibt es unterschiedliche Optionen, so könnte jeder auf ein Baukastensystem zurückgreifen, andererseits wäre aber auch die Erstellung einer WordPress-Website möglich, welche durch PageBuildern wie Elementor relativ einfach ist – durchaus ist aber eine Einarbeitung notwendig.

Eine andere Möglichkeit stellen aber Freelancer oder Agenturen dar, welche durch ihre Erfahrungen eine professionelle Website erstellen können. Der Schnäppchenpreis ist aber hier nicht unbedingt möglich, hierfür sollte mindestens ein mittlerer dreistelliger Betrag als Budget zur Seite gelegt werden.

Tipp: Mit einem Smartphone oder Tablet ist die Website-Erstellung sehr kompliziert und zeitintensiv. Es empfiehlt sich nach einem Notebook Schnäppchen zu suchen, dafür gibt es unter anderem die Plattform Mein Deal.

Aktuell sehr beliebt: Was kostet eine Website mit WordPress?

WordPress ist das beliebteste Content-Management-System auf dem Markt und dominiert seither die Konkurrenten wie Joomla deutlich. Eine WordPress-Website kann zum Schnäppchenpreis durchaus erstellt werden, teilweise sind diese Seiten sogar günstiger als aus einem Homepage-Baukasten. Die Voraussetzung dafür ist ein günstiges Webhosting.

Die Definition von „Schnäppchenpreis“ ist insgesamt aber auch eine Frage der Auslegung. Ein Schnäppchen kann auch bei einem professionellen Dienstleister erlangt werden. Der Stundensatz eines Dienstleisters liegt je nach Erfahrung und Größe zwischen 20 bis 150 Euro. Freelancer, welche sich frisch auf den Markt bewegen, sind für gewöhnlich günstiger.

Einfache Webseiten sind bereits aber mit fünf Stunden erledigt, wenn wir von einem geringen Umfang ausgehen und von einem simplen Design. Die Arbeitszeit kann unter Umständen nochmals gesenkt werden, indem auf Vorlagen zurückgegriffen wird. Für WordPress gibt es einen großen Umfang an Themes, teilweise auch kostenlos.

Für gewöhnlich ist aber mit 15 Arbeitsstunden zu rechnen, sollte es sich um einen nebenberuflichen Freelancer handeln, dann liegt der Stundensatz im Durchschnitt bei 40 Euro, dies wären somit 600 Euro für eine einfache WordPress-Webseite. Ein Experte wird dagegen mindestens 100 Euro je Stunde verlangen, dies wären somit 1.500 Euro. Diese Preise variieren aber gänzlich und sollten nicht als Referenzrahmen genutzt werden.

Anleitung: Eine Website erstellen mit Low-Budget

Sollte ein geringes monatliches Budget bestehen, dann ist an Freelancer oder Experten nicht zu denken. Hier benötigen wir die maximale Kosteneffizienz! Sollte sich an die hier geschilderten Maßnahmen gehalten werden, würde die Website im Monat circa sechs Euro kosten. Sofern noch ein Dienstleister (zum Beispiel für die Texte) beauftragt wird, muss mit einmaligen Kosten in Höhe von 150 bis 300 Euro gerechnet werden.

Wahl einer Domainendung

Die Wahl einer Domainendung bildet den ersten Kostenfaktor, eine .de-Domain gibt es bei wenigen Anbietern auch schon für drei Euro im Jahr inklusive Mehrwertsteuer. Bei anderen Anbietern, insbesondere bei Hostern, liegt der Preis zwischen 7 und 15 Euro pro Jahr. Bei der günstigen Variante muss die Domain bei einem Domain-Händler bestellt werden und hier müssen wiederum die DNS-Server zum Webhosting verbunden werden.

Richtige Wahl eines Webhosters

Es ist empfehlenswert, wenn die eigene Website mit WordPress erstellt wird, denn bezüglich der Individualisierung gibt es keine Nachteile. Bei einem Baukastensystem ist man nämlich sehr eingeschränkt und weitere Funktionen kosten nicht selten auch viel Geld.

Welcher Webhoster gewählt wird, ist angesichts eines Low-Budgets egal. Der Hoster mit den günstigsten Preisen kann gewählt werden. Wäre das Budget gleichgültig, dann sollte stets auf einen Top-Webhoster zurückgegriffen werden, denn dieser ist immerhin auch für die Erreichbarkeit der Website zuständig und kann bei Problemen auch tatsächlich helfen.

Wenn ein günstiger Webhoster gewählt wird, dann im Idealfall von einer kleinen Firma, denn hier ist der Kundensupport im Vergleich besser als bei einem großen Konzern, welcher mit sehr günstigen Angeboten möglichst viele Kunden erreichen will.

Installation und Wartung

Für die Installation werden nur noch selten Kenntnisse benötigt, meistens kann aus dem Webhostern heraus die Installation von WordPress durchgeführt werden. Insgesamt ist dieser Prozess schnell erledigt und stellt absolut keine Herausforderung dar.

Bezüglich der Wartung gibt es so weit auch keine besonderen Faktoren, welche berücksichtigt werden müssten. WordPress hat mittlerweile eine Funktion, um Updates von Themes und Plugins automatisch durchzuführen. Ebenfalls werden kleine WordPress-Version-Updates ebenfalls automatisch eingespielt.

Langfristig sollten aber Unternehmer die Wartung inklusive Sicherheit an einen Experten abgeben, vor allem auch dann, wenn sich hierauf auch Kundendaten befinden.

Design

Nun geht es darum, dass die Website auch möglichst günstig erstellt werden kann. Dafür bietet WordPress unzählige kostenlose Themes, welche aus dem Backend installiert werden können. Häufig handelt es sich dabei um Testvarianten, diese können aber problemlos verwendet werden.

Die Installation ist ebenfalls mit einem Klick geschehen und dies kann nun nach eigenen Wünschen gestaltet werden. Eine Alternative wäre die kostenlose Version vom PageBuilder Elementor, damit kann die Website unkompliziert gestaltet werden, wie man es gerne hätte. Eine Einarbeitung ist dafür aber notwendig, hierfür gibt es kostenlose Videos auf YouTube.

Content-Produktion

Der wesentliche Kostenfaktor ist in der Regel der Content. Jede Unterseite benötigt Texte, am besten sogar Verkaufstexte nach der AIDA-Formel. Es ist kein Geheimnis, dass diese Texte durchaus auch etwas kosten können. Um weiterhin im Budget arbeiten zu können, sollten die Texte somit selbst erstellt werden.

Sollte ein kleines Budget dafür bestehen, dann kann nach einem günstigen Texter gesucht werden – dafür kann auch eBay Kleinanzeigen verwendet werden. Mit ein wenig Geld werden dann genau die Texte erstellt, welche für die eigene Website für den Beginn nötig sein werden. Ein erfahrener Texter kann dann auch nach der AIDA-Formel betexten, dafür ist aber ein dreistelliges Budget die Voraussetzung.

Ist dieser Schritt vollendet, ist die Website schon fertig! Insbesondere für Privatpersonen ist dies völlig ausreichend. Selbstständige und Unternehmen sollten sich aber langfristig nun ein Budget zurücklegen, um die Website professionalisieren zu lassen. Dies wird dem Umsatz zugutekommen.

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