Kategorie: Recht

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Zahlungsverzug beim Webhosting – berechtigt nicht zur Sperrung der Internetseite

Finanzielle Engpässe sind keine Seltenheit – auch nicht bei Kunden von Webhostern. Einige Webhoster versuchen der mangelnden Zahlungsmoral ihrer Kunden durch eine Sperre der betreffenden Internetseite beizukommen. Für eine rechtswirksame Kündigung eines Webhosting-Vertrages oder der Sperrung einer Internetseite müssen jedoch verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. Die Kunden müssen mindestens einmal angemahnt worden sein, damit diese in Verzug gesetzt werden. Eine Sperrung von Internetseiten ist nur dann erlaubt, wenn der Zahlungsrückstand eine gewissen Höhe erreicht hat. Verstößt eine der Vertragsparteien gegen seine Pflichten, können Webhoster und Kunden wechselseitigen Schadensersatzansprüchen ausgesetzt sein. Zahlungsverzug bei Webhosting-Verträgen Es existieren etliche Webhoster, die mit attraktiven Angeboten

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Haftung eines Websitebetreibers nach § 13 Absatz 7 TMG

§ 13 Absatz 7 TMG Für einigen Wirbel unter Websitebetreibern sorgte das im Jahr 2015 verabschiedete Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme, das im § 13 Absatz 7 des Telemediengesetzes formuliert ist. Einige der Vorgaben sind dagegen sehr allgemein gehalten und nehmen praktisch alle Anbieter von kommerziellen Telemedien in die Pflicht. Auf was Sie als Anbieter besonders achten sollten, erfahren Sie hier. Ein Teil des neuen Gesetzes betrifft ausschließlich als kritisch eingestufte Infrastrukturen. Dazu zählen z. B. Krankenhäuser, Finanzinstitute oder Stromversorger. Doch auch Inhaber von Onlineshops, kommerziellen Apps oder Internetportalen werden vom Gesetzgeber mit dem am 01.08.2015 in Kraft

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Benötigen Online-Shops AGB’s?

Viele Online-Shops sind mit AGB’s versehen, die durch eine Checkbox oder einen Button akzeptiert werden müssen. AGB’s sind bei B2B-Geschäften nicht zwingend notwendig. Wenn Waren und Dienstleistungen an Privatkunden vertrieben werden, sind AGB’s aber schon quasi verpflichtend, damit den gesetzlichen Informations- und Belehrungspflichten nachgekommen werden kann. Wir klären Sie über die wichtigsten Grundlagen von AGB’s auf und zeigen Ihnen, worauf es bei AGB’s für Online-Shops ankommt. Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Online-Shops Betreiber von Online-Shops sind sich über die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Betrieb ihres Shops oftmals nicht im Klaren. Die Frage, ob ein Online-Shop AGB’s benötigt, tritt immer wieder auf.

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Personenbezogene Daten in sozialen Netzwerken

Soziale Netzwerke liegen im Trend. Kein Wunder: Facebook & Co. ermöglichen eine schnelle und unkomplizierte Kommunikation über den gesamten Erdball. Videos, Bilder und Kommentare können in Sekundenschnelle ausgetauscht werden. Soziale Netzwerke sind auf den ersten Blick kostenlos: Auf den zweiten Blick kann recht schnell erkannt werden, dass sich das Unternehmen durch personenbezogene Daten finanziert. Personenbezogene Daten werden im großen Stil gesammelt und zur zielgerichteten Schaltung von Werbeanzeigen genutzt. Wir klären Sie darüber auf, was über personenbezogene Daten zu wissen ist. Personenbezogene Daten in sozialen Netzwerken Soziale Netzwerke sind weit verbreitet und werden weltweit von mehreren Milliarden Menschen genutzt. Es ist

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Seit Januar 2015: Umsatzsteuer für digitale Inhalte

Seit dem 1. Januar 2015 haben sich einige gesetzliche Regelungen grundlegend verändert, was sich auf die E-Commerce-Branche auswirkt. Betreiber von Online-Shops, die digitale Produkte wie eBooks, Filme und Applikationen anbieten, müssen ihre Preise und Rechnungen anpassen und neue Vorgaben in puncto Umsatzsteuer beachten. Die Regelungen haben zu enormen Veränderungen bei Buchhaltung, Preisangabe und Umsatzsteuerberechnung geführt. Kleinunternehmer und international agierende Händler digitaler Inhalte sind von den Regelungen ganz besonders stark betroffen. Umsatzsteuer für digitale Inhalte Seit dem 1. Januar 2015 haben sich verschiedene gesetzliche Regelungen geändert. Diese betreffen die Erhebung von Umsatzsteuer für digitale Produkte. Betreiber von Online-Shops müssen sich darauf

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§ 11 BDSG – Webhosting u.U. nur mit schriftlicher Vereinbarung möglich

Zahlreiche Webhoster und Personen, die Hosting-Dienstleistungen in Anspruch nehmen, haben sich noch nicht genau mit den gesetzlichen Vorschriften auseinander gesetzt. Sobald Dienstleistungen eines Webhosters in Anspruch genommen werden, kann es unter Umständen erforderlich sein eine schriftliche Vereinbarung zu treffen. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn die Voraussetzungen des § 11 BDSG vorliegen. Die gesetzliche Vorschrift sagt aus, dass beim Outsourcing der Datenverarbeitung personenbezogener Daten bestimmte Inhalte vereinbart und schriftlich festgehalten werden müssen. Wir klären Sie über die Vereinbarungsinhalte und mögliche Folgen einer Nichteinhaltung auf. § 11 BDSG – Webhosting z.T. nur mit schriftlicher Vereinbarung möglich Das Webhosting wird mittlerweile von

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Müssen Webhoster die IP-Adressen ihrer Kunden herausgeben?

Webhoster befinden sich in einigen Situationen in der Zwickmühle. Diese müssen die vertraglichen Verpflichtungen gegenüber ihren Kunden wahren, deren Daten und IP-Adressen aber unter Umständen an öffentliche Stellen übermitteln. Dies ist insbesondere bei Strafverfolgungsbehörden der Fall. Wir klären Sie darüber auf, wann Webhoster Daten übermitteln müssen und welchen Pflichten diese bei der Speicherung personenbezogener Daten unterliegen! Müssen Webhoster die IP-Adressen ihrer Kunden herausgeben? Webhoster unterliegen vielseitigen Pflichten und müssen sich vereinzelt mit der Frage beschäftigen, ob sie personenbezogene Daten ihrer Kunden herausgeben müssen. Grundsätzlich ist eine solche Verpflichtung nur dann gegeben, wenn die Kunden des Webhosters rechtswidrige Inhalte hinterlegt haben.

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Webhoster haftet für Datenverlust nach Server-Crash

Führt ein Server-Crash zum Ausfall einer Webseite, muss der Webhosting Anbieter Schadensersatz leisten, wenn er es versäumt hat, Sicherungskopien zu erstellen oder Backups durchzuführen. Die Höhe des Schadensersatzes hängt vom “Alter” der Webseite ab. Das Landgericht Duisburg nimmt in seinem Urteil vom 22.07.2014 (Az. 22 O 102/12) Webhoster in die Pflicht. Sie müssen auch dann Backups der von ihnen betreuten Webseiten erstellen, wenn dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde. Der Fall Die Klägerin hatte im Jahr 2006 für über 5.000 Euro eine Webseite erstellen lassen. Mitte 2011 beauftragte sie die jetzige Beklagte mit dem Webhosting und zahlte hierfür monatlich 24 Euro.

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Hosting und Rechtssicherheit (Impressum, Copyright usw)

Viele Shop-Betreiber, Online-Händler und Privatpersonen sind sich nicht über den Umfang der gesetzlichen Regelungen für Internetauftritte bewusst. Dabei kann es bei Nichtbeachtung der gesetzlichen Vorschriften zu verschiedenen Rechtsfolgen wie Abmahnung, Unterlassungsanspruch und Schadensersatz kommen. Wir geben Ihnen einen kurzen Überblick über die typischen Pflichten und Rechte von Shopbetreibern und Inhabern von Internetpräsenzen. Die wohl wichtigsten Regelungen stammen aus den Bereichen Impressum und Copyright, welche auch als Klassiker der Abmahnkultur bezeichnet werden. Webhosting und Rechtssicherheit Beim Webhosting wird einem Kunden Speicherplatz auf einem Webserver zur Verfügung gestellt. Dieser kann über verschiedene Zugänge wie FTP Homepages, WordPress und Ähnliches uploaden und seine

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