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All-Inkl Vertrag kündigen – Laufzeiten und Kündigungsfristen einfach erklärt

Die All-Inkl Kündigung gelingt ohne feste Mindestlaufzeit, wenn ich den gewählten Zahlungszeitraum und die empfohlene Frist von sieben Tagen vor Ablauf beachte. Ich zeige die Varianten der Kündigung, die Folgen einer Sofortbeendigung und wie ich Domains sicher übertrage.

Zentrale Punkte

  • Monatskündigung: Keine Mindestbindung, Abrechnung über 1, 3, 6 oder 12 Monate.
  • Frist-Tipp: Spätestens sieben Tage vor Periodenende kündigen.
  • Sofortkündigung: Daten werden gelöscht, kein Geld zurück.
  • Domains: Umzug mit Auth-Code, behalten oder löschen.
  • Backups: E-Mails, Datenbanken, Webspace vollständig sichern.

Laufzeiten und Zahlungszeiträume bei All-Inkl

Ich schätze die Flexibilität bei All-Inkl: Es gibt keine starre Mindestlaufzeit, ich kann also monatlich kündigen. Ich wähle zwischen Vorauszahlungen über 1, 3, 6 oder 12 Monate und bleibe trotzdem flexibel. Die ersten drei Monate sind kostenfrei, was den Einstieg erleichtert und meinen Wechsel entspannt vorbereitet. Rabatte für lange Bindungen spielen aktuell keine Rolle, daher entscheide ich nach Bedarf. Wer Planungssicherheit möchte, setzt auf längere Vorauszahlung, wer spontan bleiben will, bleibt bei einem Monat.

Kündigungsfristen sicher einhalten

Eine feste gesetzliche Frist gibt es hier nicht, dennoch kündige ich spätestens sieben Tage vor Ende des Zahlungszeitraums. Diese Spanne reicht für die Bearbeitung und eine klare Bestätigung. Verpasse ich den Zeitpunkt, verlängert sich der Vertrag automatisch um die gewählte Periode, was ich durch einen Kalender-Reminder vermeide. Ich entscheide bei der Kündigung, ob sie sofort oder zum Periodenende greifen soll. Für zusätzliche Orientierung nutze ich praxisnahe Tipps zum Anbieterwechsel, damit ich keine Schritte vergesse.

Schritt-für-Schritt: So kündige ich in der MembersArea

1) Login vorbereiten

Ich halte meine Zugangsdaten bereit und melde mich in der MembersArea an. Dort finde ich den Punkt Vertrag kündigen ohne Umwege. Ich starte den Prozess erst, wenn ich alle Backups fertiggestellt habe.

2) Kündigungsart wählen

Ich wähle zwischen einer Kündigung zum Ende des Abrechnungszeitraums oder einer Sofort-Kündigung. Die sofortige Beendigung löscht umgehend Webspace, E-Mails und Datenbanken. Bereits gezahlte Euro erhalte ich nicht zurück, deshalb entscheide ich diesen Schritt mit Bedacht.

3) Domains festlegen

Ich entscheide, ob ich Domains löschen, behalten oder zu einem neuen Anbieter transferieren will. Für den Umzug fordere ich den Authinfo-Code rechtzeitig an, damit keine Lücke entsteht. Bei Unsicherheiten frage ich den Support nach klaren Hinweisen.

4) Bestätigung sichern

Nach Absenden prüfe ich die Bestätigung in meinem Postfach und notiere mir das Enddatum. Ich lege die Nachricht ab, damit ich den Nachweis jederzeit parat habe. So halte ich den Prozess sauber und nachvollziehbar.

Daten sichern: Backups fehlerfrei vorbereiten

Bevor ich kündige, sichere ich alle Daten vollständig. Ich lade meinen Webspace per FTP herunter, exportiere MySQL-Datenbanken und kopiere E-Mail-Postfächer auf den Rechner. Für WordPress nutze ich ein Backup-Plugin und teste die Rücksicherung stichprobenartig. Ich sichere auch SSL-Zertifikate, Cronjobs und wichtige Konfigurationsdateien, damit ich später nichts nachbauen muss. Zwei getrennte Speicherorte geben mir zusätzliche Sicherheit.

Domains richtig behandeln: behalten, umziehen oder löschen

Ich entscheide früh, was mit meinen Domains passiert, damit der Wechsel sauber läuft. Beim Transfer fordere ich die Authinfo-Codes an und starte den Umzug, sobald die neue Umgebung bereitsteht. Falls ich nur das Hosting aufgebe, kann ich die Domain weiterführen, zum Beispiel als günstige Domain-Only-Variante. Möchte ich eine Domain löschen, weiß ich, dass sie nach einer Übergangsphase wieder frei wird. Plane ich den Umzug parallel, bleiben E-Mail-Adressen und Webinhalte erreichbar, während ich im Hintergrund die neue Plattform einrichte.

Fristen-Check: Dein persönlicher Kündigungsfahrplan

Die folgende Übersicht hilft mir, die Zeitpunkte für die Kündigung passend zum Zahlungszeitraum zu wählen und Verlängerungen zu vermeiden.

Zahlungszeitraum Kündigung spätestens Automatische Verlängerung um Hinweis
1 Monat 7 Tage vor Monatsende 1 Monat Reminder im Kalender setzen
3 Monate 7 Tage vor Quartalsende 3 Monate Backups frühzeitig einplanen
6 Monate 7 Tage vor Halbjahresende 6 Monate Domain-Umzug parallel starten
12 Monate 7 Tage vor Jahresende 12 Monate Auth-Code zeitig anfordern

Ich halte mich an diese Zeiten, damit die Kündigung rechtzeitig verarbeitet wird und ich keine ungewollte Verlängerung auslöse. So plane ich den Wechsel ohne Stress und mit vollständigen Sicherungen. Wenn ich unsicher bin, prüfe ich das Abrechnungsende in der MembersArea und notiere die Daten. Eine kurze E-Mail-Bestätigung archiviere ich zusätzlich als Beleg. So bleibt der Ablauf transparent und nachvollziehbar.

Sonderfälle: Vertrag anpassen statt kündigen

Nicht immer muss ich komplett kündigen. Oft reicht eine Vertragsänderung: Ich kann auf ein kleineres Paket wechseln, zusätzliche Domains abbestellen oder Add-ons wie dedizierte IPs, Backuplevels oder Mail-Postfächer reduzieren. Das spart Kosten, ohne dass ich Infrastruktur sofort umziehe. Habe ich mehrere Verträge unter einer Kundennummer, kündige ich gezielt nur das betroffene Paket. Bei Agenturprojekten prüfe ich, ob ein Inhaberwechsel oder interner Domain-Push sinnvoller ist, statt einen Providerwechsel zu starten. So halte ich Ausfallrisiken klein und spare Umzugsaufwand.

E-Mail-Umzug ohne Ausfall

Der Mailverkehr soll nahtlos weiterlaufen. Ich gehe strukturiert vor:

  • Ich erstelle ein Verzeichnis aller Postfächer, Aliase und Weiterleitungen und lege sie beim neuen Anbieter vorab an.
  • Per IMAP-Sync (z. B. mit imapsync oder dem Mail-Client) kopiere ich Ordner und Nachrichten, bis die Bestände identisch sind.
  • Ich übernehme Filter, Signaturen und Auto-Responder, damit die Kommunikation wie gewohnt bleibt.
  • Ich setze SPF, DKIM und DMARC in der DNS-Zone des neuen Anbieters, damit Zustellbarkeit und Reputation stimmen.
  • Während der Umstellung lasse ich beide Systeme kurzfristig parallel laufen und informiere Teammitglieder über den Cutover.

So verhindere ich, dass Mails verloren gehen oder im Spam landen. Nach der DNS-Umstellung prüfe ich stichprobenartig mehrere Postfächer mit Testmails und beobachte die Logs.

DNS und SSL sauber migrieren

Ich senke die TTL der betroffenen Records (A, AAAA, MX, TXT) ein bis drei Tage vor dem Umzug deutlich ab (z. B. auf 300 Sekunden), damit die Umschaltung schnell greift. Beim Zielanbieter lege ich alle relevanten Einträge an und teste über Hosts-Datei oder temporäre URL. Für SSL lasse ich Zertifikate auf der neuen Plattform neu ausstellen oder importiere eigene Zertifikate. Ich vermeide doppelte HSTS-Erzwingung während der Übergangsphase und kontrolliere nach dem Umzug auf Mixed-Content und Weiterleitungs-Schleifen. Läuft alles stabil, erhöhe ich die TTL wieder auf einen sinnvollen Wert.

Domain-Transfer: Typische Besonderheiten

Bei .de-Domains arbeite ich mit dem AuthInfo-Code. Ich achte darauf, dass die Inhaberdaten aktuell sind, damit der Transfer reibungslos funktioniert. Bei vielen gTLDs (z. B. .com, .net) gilt zusätzlich: Der Domain-Status darf nicht auf clientTransferProhibited stehen, und bei kürzlich registrierten oder transferierten Domains kann eine vorübergehende Transfersperre gelten. Ich plane ausreichend Zeit ein und beachte, dass E-Mails zur Bestätigung an die angegebene Kontaktadresse gehen können. Muss ich gleichzeitig einen Inhaberwechsel durchführen, erledige ich das koordiniert mit dem Umzug, um doppelte Wartezeiten zu vermeiden.

Sicherheit und Compliance beim Wechsel

Ich behandel den Wechsel als Change: Vor dem Cutover friere ich Inhalte ein (z. B. Wartungsmodus oder Schreibrechte begrenzen), damit keine Änderungen verloren gehen. Ich exportiere Protokolle, Cronjobs und individuelle Konfigurationen. Falls ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) existiert, sichere ich ihn ab und dokumentiere, wann die Daten beim bisherigen Anbieter gelöscht werden. Für sensible Projekte halte ich fest, wie lange mögliche Backups beim alten Hoster noch existieren können, und kläre, ob und wie deren Löschung bestätigt wird. So erfülle ich interne Vorgaben und habe im Auditfall klare Nachweise.

Technische Checks für Webprojekte

  • Ich prüfe PHP-Version, Module und Memory-Limits, damit die Anwendung am Zielumfeld läuft.
  • Ich führe bei CMS wie WordPress oder Typo3 eine Search/Replace der Domain-URLs durch und teste die Funktion von Plugins/Extensions.
  • Ich übernehme Rewrite-Regeln, Caching und Komprimierungseinstellungen (z. B. .htaccess, Nginx-Config).
  • Ich dokumentiere und migriere Jobs (Cron, Webcron) inklusive Zeitplänen.
  • Ich teste Formulare (Kontakt, Checkout) und Zahlungsprovider in einer Staging-Umgebung, bevor ich live gehe.

Fehler finde ich am schnellsten mit einer kurzen, reproduzierbaren Testliste, die ich vor und nach dem Wechsel durchgehe. So bleibt der Livegang kalkulierbar.

Abrechnung, Dokumente und Zugänge

Vor der Kündigung lade ich alle Rechnungen, Leistungsnachweise und Vertragsunterlagen herunter und archiviere sie. Nach Vertragsende kann der Zugriff eingeschränkt sein, daher sichere ich die Dokumente frühzeitig. Ich prüfe offene Posten, passe das SEPA-Mandat an und plane, wann die letzte Rechnung kommt. Bei einer Sofortkündigung rechne ich mit keiner Gutschrift; zusätzliche Kündigungsgebühren fallen nicht an. Bestehen noch Subprodukte (z. B. zusätzliche IPs oder Services), kündige ich diese separat oder bestätige, dass sie mit dem Hauptvertrag enden.

Praxisnaher Zeitplan für den reibungslosen Wechsel

  • T-21 bis T-14: Zielumgebung bereitstellen, Ressourcen planen, DNS-TTL absenken, Domains und Postfächer erfassen.
  • T-13 bis T-10: Volle Backups ziehen, Testimporte durchführen, SSL-Strategie festlegen.
  • T-9 bis T-7: IMAP-Sync starten, Datenbanken synchronisieren, Staging-Tests, Fehlerliste abarbeiten.
  • T-6 bis T-4: AuthInfo-Codes anfordern, Domain-Transfer vorbereiten, SPF/DKIM/DMARC konfigurieren.
  • T-3 bis T-1: Freeze-Fenster, finaler Delta-Import, Go-Live-Checkliste, Team und Stakeholder informieren.
  • T0: DNS- und Domain-Umschaltung, Monitoring aktivieren, Smoke-Tests durchführen.
  • T+1 bis T+3: Logs prüfen, Fehler korrigieren, TTL wieder anheben, altes System abschalten.

Diesen Fahrplan passe ich an Projektgröße und Abhängigkeiten an. Wichtig ist, dass ich Entscheidungen (Sofort- vs. Periodenende-Kündigung) früh treffe und die Umsetzungsfenster fest im Kalender blocke.

Support gezielt nutzen

Ich spare Zeit, wenn ich dem Support präzise Fragen stelle: Vertragsnummer, gewünschtes Enddatum, betroffene Domains und die Art der Kündigung gehören in die Nachricht. Brauche ich Kulanz (z. B. Verlängerung vermeiden, obwohl die Frist knapp ist), schildere ich die Situation sachlich und halte Nachweise bereit. Für Transfers oder Inhaberwechsel frage ich bei Sonderfällen nach dem Ablauf, insbesondere wenn mehrere Domains gleichzeitig betroffen sind. Eine klare Kommunikation beschleunigt die Bearbeitung spürbar.

Häufige Fehler vermeiden

Ich starte Backups nicht erst auf den letzten Drücker, damit ich keine Dateien oder E-Mails verliere. Den Authinfo-Code für Domains fordere ich früh an, sonst stockt der Umzug. Ich prüfe Postfächer, Weiterleitungen und DNS-Einträge, damit Mailverkehr ohne Unterbrechung weiterläuft. Ich teste den neuen Server mit einer Hosts-Datei oder einer Staging-URL, bevor ich den Wechsel final mache. Ein sauberer Plan verhindert Ausfälle und doppelte Arbeit.

Rückerstattung, Kosten und Besonderheiten

Bereits gezahlte Beträge in Euro bekomme ich bei All-Inkl nicht erstattet, auch nicht bei einer Sofortkündigung. Ich rechne nicht mit einer Gutschrift auf spätere Bestellungen, das ist hier nicht vorgesehen. Zusätzliche Kündigungs- oder Bearbeitungsgebühren fallen nicht an, was den Ausstieg vereinfacht. Ich bedenke, dass die Sofortkündigung alle Daten sofort löscht, daher sichere ich alles vorher. Wenn ich klare Kosten und Termine dokumentiere, behalte ich den Überblick.

Anbieterwechsel clever planen

Ich baue die neue Umgebung vorab auf, importiere Backups und teste Logins, Datenbanken sowie Mails gründlich. Danach senke ich die DNS-TTL, damit die Umstellung zügig greift. Für Zero-Downtime fahre ich beide Systeme kurz parallel und schalte erst um, wenn alles läuft. Wer zu großen Anbietern wechselt, profitiert oft von Migrationshilfen, dazu passt der Leitfaden IONOS kündigen als Praxisbeispiel. Ein geplanter Cutover spart Nerven und vermeidet Ausfälle.

Formale Absicherung: Kündigungsnachweis und Bestätigung

Ich kündige über die MembersArea und sichere mir zusätzlich einen schriftlichen Beleg. In der Nachricht nenne ich Kundennummer, Vertragsname und das gewünschte Enddatum. Eine Bestätigung fordere ich explizit an und speichere sie lokal. So kann ich später jeden Schritt nachweisen. Diese Klarheit schützt mich bei Rückfragen und gibt mir Ruhe.

Weitere Beispiele: Unterschiede bei Anbietern

Viele Hoster handhaben Kündigungen ähnlich, aber die Details unterscheiden sich spürbar. Ein Blick auf Anleitungen anderer Anbieter hilft mir, Stolperfallen zu erkennen, etwa bei Auth-Codes, Fristen oder Erstattungen. Als Ergänzung nutze ich gerne kompakte Guides wie 1blu kündigen, um typische Varianten zu vergleichen. Je besser ich diese Abläufe kenne, desto sicherer gelingt mein Wechsel. Ich übernehme erprobte Checklisten und passe sie auf meinen Fall an.

Gute Alternativen nach der Kündigung

Nach der Kündigung vergleiche ich Leistungen, Support und Preisstrukturen sehr genau. Ich achte auf Backup-Intervalle, SSL, Performance, Staging-Optionen und Erreichbarkeit des Supports. In meinem Vergleich landet webhoster.de an der Spitze, vor allem für Projekte mit viel Traffic und knappen Wartungsfenstern. Die Tabelle zeigt eine knappe Übersicht, die ich mit meinen Anforderungen abgleiche. So treffe ich eine fundierte Wahl.

Webhosting Anbieter Leistungen Support Preis Platzierung
webhoster.de hervorragend, inkl. tägliche Backups, SSL kostenfrei, top Performance 24/7, deutschsprachig fair 1
weitere Anbieter variabel variabel variabel ab 2

Kurz zusammengefasst

Die All-Inkl Kündigung erledige ich entspannt, weil ich die Laufzeiten verstehe und die Sieben-Tage-Empfehlung einhalte. Ich sichere Daten vollständig, entscheide über Domains und wähle den passenden Kündigungszeitpunkt. Sofortkündigung nutze ich nur, wenn wirklich alles gesichert ist, denn es gibt keine Erstattung. Für den Wechsel plane ich DNS, Mails und Tests sauber durch, damit der Livegang stabil bleibt. Eine schriftliche Bestätigung archiviere ich, um bei Rückfragen alles belegen zu können. Wer Alternativen prüft, achtet auf Backup, Performance und Support – so bleibt das Projekt verlässlich im Betrieb.

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